Neue Schulbibliothek eröffnet

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Jetzt macht das Lesen in der Grundschule Oberaudorf noch mehr Spaß:

Im Beisein vieler Ehrengäste und erster Leser wurde die neue Schulbibliothek eröffnet.

Auch die Zeitung berichtet immer wieder über unsere Schule (Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Autorin):

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© Gruber

Jetzt macht das Lesen in der Grundschule Oberaudorf noch mehr Spaß: Im Beisein vieler Ehrengäste und erster Leser wurde die neue Schulbibliothek eröffnet.

"Die Bücherei soll ein kleiner Schlüssel in den kleinen Händen unserer Schüler sein, mit dem sie sich einen Zugang zu kind- und altersgerechter Literatur erschließen können." Mit diesen Worten eröffnete der Rektor der Grundschule Oberaudorf, Klaus Kauer, die neue Schulbibliothek.

Sie sei, das unterstrich auch Bürgermeister Hubert Wildgruber gerade im Hinblick auf die vielen Sponsoren, ein Paradebeispiel für ein funktionierendes Zusammenwirken in einer intakten Dorfgemeinschaft. Im Gegensatz zur Schule früherer Jahre, die eher ein ruhendes, starres Gebilde gewesen sei, setze man heute in der Schule Ziele, probiere aus, öffne und entwickle sich in der pädagogischen und fachlichen Arbeit weiter, führte Kauer aus. Die Grundschule Oberaudorf habe sich seit dem Jahr 2008 der Leseförderung und Lesekompetenz verschrieben. Die bisherigen Maßnahmen wie Ausbau der Klassenbüchereien, Büchereibesuche, Lesen von so genannten Ganzschriften im Unterricht, Lesewettbewerb, Theatervorstellungen mündeten jetzt in die neue Schulbibliothek. "Sie ist mein ganz persönlicher Wunsch", so Kauer.

Der Rektor dankte dem Lehrerkollegium und auch dem "nichtpädagogischen" Personal, das sich sogar in den Sommerferien - "sozusagen in Ferienarbeit" - daran machte, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. "Ich bin sehr dankbar, dass ich mich auf ein so ehrgeiziges und fleißiges Kollegium stützen kann", freute sich der Rektor. Noch größer war die Freude über den großen Sponsorenkreis, allen voran die Gemeinde Oberaudorf, die die Kosten für die Regale und den Internet-Anschluss zur Nutzung der Leseprogramme übernommen hat.

Großzügig zeigten sich auch die örtlichen Banken und die katholische Frauengemeinschaft. Ein Sonderlob erhielt Maler Ferdinand Kopp, der die Räumlichkeiten farblich ansprechend in Szene setzte. Für den reibungslosen Ablauf in der Bibliothek sorgen Schülermütter, die drei Tage die Woche jeweils eine Stunde zur Verfügung stehen. Insgesamt haben die Eltern der Grundschulkinder über 1000 Bücher für die neue Schulbibliothek gespendet. Dies sei, da waren sich alle einig, ein wunderbares Zeichen für eine intakte Schulfamilie.

ge/Oberbayerisches Volksblatt