Besuch beim Bürgermeister

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Gemeinde07Wenn in der 4. Klasse im Heimat- und Sachunterricht das Thema "Gemeinde" auf dem Plan steht, liegt es nahe, dies nicht nur im Klassenzimmer zu behandeln. So besuchte die Klasse 4a gleich in der ersten Woche nach den Weihnachtsferien den Bürgermeister, um einmal aus erster Hand zu erfahren, wie eine Gemeinde arbeitet und funktioniert.

Kaum hatten alle das Gemeindeamt betreten, begrüßte Bürgermeister Hubert Wildgruber persönlich die 22 Viertklässler. Zunächst bat er alle in den großen Sitzungssaal der Gemeinde und die Kinder durften auf den Stühlen Platz nehmen, auf denen sonst nur die Gemeinderäte sitzen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren nun wie im Gemeinderat beraten und abgestimmt wird.

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Anschließend führte der Bürgermeister seine Besucher durch die verschiedenen Ämter im Haus. Als erstes erklärte Herr Schreiner, was im Standesamt und Passamt alles erledigt werden muss. Hier werden seit über 100 Jahren alle in Oberaudorf geborenen und gestorbenen Personen verzeichnet und natürlich auch alle Oberaudorfer Hochzeiten sind hier dokumentiert. So manches Kind der Klasse hatte hier auch schon seinen Kinderausweis ausgestellt bekommen. 

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Im benachbarten Einwohnermeldeamt waren die Viertklässler besonders davon begeistert, dass sich hier Informationen über jeden Einwohner sich schnell im Computer finden lassen. Jeder wollte da natürlich gleich seinen eigenen Namen finden. Da darüber hinaus das Fundbüro in diesem Raum ist, erfuhren  die Kinder nun auch, wo sie verlorene Gegenstände vielleicht wiederbekommen können.

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Weil Oberaudorf ein beliebter Urlaubsort ist, gibt es hier etwas, was nicht jede Gemeinde zu bieten hat: die Tourist-Information. Hier freuten sich die Kinder über kostenlose Aufkleber und so manches interessante Faltblatt.

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Im Bauamt erklärte Herr Ostermayer danach, was sein Amt bei einem geplanten Hausbau in der Gemeinde alles zu prüfen hat.

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Auch nicht fehlen durfte dann natürlich ein Blick in das persönliche Büro des 1. Bürgermeisters.

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Um hohe Geldbeträge ging es in der Kämmerei und im Steueramt bei Herrn Zehrer.

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Auch wenn Frau Büchele in der Kasse nur recht wenig echtes Geld herumliegen hat, waren doch alle von dem großen Tresor hier beeindruckt.

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Am Ende des Rundgangs versammelten sich alle wieder im Sitzungssaal und staunten über Oberaudorfs neue Computersoftware, mit der man über ein Luftbild viele für die Gemeinde wichtige Informationen über jedes einzelne Haus im Ort und seine Bewohner abrufen kann. Im Nu waren so drei interessante Schulstunden vorbei und die Klasse kehrte in den Schulalltag des Klassenzimmers zurück.

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