Hoher Besuch in Oberaudorf

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Waldknigin04Eine echte Königin bekommt man nicht alle Tage zu sehen. Darum waren die Kinder der dritten Klasse auch recht aufgeregt, als die Bayerische Waldkönigin Anna Fauth in ihrem Klassenzimmer vorbeischaute. Leicht als Königin zu erkennen war sie, weil sie ein Zepter trug, das aus zwölf heimischen Holzarten zusammengesetzt ist, und ein Diadem aus Lindenholz. Beeindruckt lauschten die Kinder, als die 22-Jährige aus Aying von ihrer Tätigkeit berichtete. Um den Titel zu erlangen, hatte sie sich zunächst gegen mehrere Mitbewerberinnen durchzusetzen. Für den Verband der Bayerischen Waldbesitzer reist sie für die Dauer von 2 Jahren durchs Land, um auf Messen, beim Treffen mit Politikern und eben auch in Schulen und Kindergärten über unsere Wälder zu informieren und für sie zu werben. Dabei bleibt ihr Wirken nicht auf Bayern beschränkt. Auch z. B. in Berlin auf der Grünen Woche und bei der Agritechnica-Messe in Hannover war sie schon zu Gast. Da sie für ihre Tätigkeit kein Geld bekommt, arbeitet sie hauptberuflich als agrartechnische Assistentin in einem Pharmazieunternehmen und muss für ihre „Einsätze“ als Waldkönigin einen großen Teil ihrer Urlaubstage hernehmen. Doch das macht sie gerne, was auch die Oberaudorfer Kinder merkten, als Anna Fauth vom Nutzen der Wälder erzählte und ihnen bei der Gestaltung einer schönen Herbstblätter-Collage half. Als Erinnerung erhielt jedes Kind zum Schluss noch eine schöne Autogrammkarte.  

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