Oxford-English als Vorbild

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BrownWenn Grundschüler etwas über England erfahren, wird es ihnen meist von ihren Lehrerinnen und Lehrern erzählt. Doch am ersten Schultag nach den Ferien berichtete ein "echter" Engländer über sein Land.

Dr. Michael Brown, tätig als Lehrer, in der Lehrerausbildung an der Universität von Oxford-Brookes und als Schulinspektor, wollte einmal wissen, wie bayerische Kinder Englisch lernen. Darum besuchte er als Gast eine Englischstunde in der 3. Klasse und in zwei 4. Klassen. Mit den jeweiligen Lehrkräften als Dolmetscher konnten die Kinder dabei einiges über Unterschiede und Gemeinsamkeiten von englischen und deutschen Schulen hören. Gleichzeitig erfuhren sie so manches über das Land, dessen Sprache sie gerade zu lernen beginnen. Überrascht waren die Kinder zum Beispiel, dass es in England kaum Schnee gibt. Und auch Dr. Brown sammelte interessante Eindrücke: So schön wie in Oberaudorf seien in England nur wenige Schulhäuser, erzählte er. Beeindruckt war er besonders von der Größe der Klassenzimmer. Aber auch von der Neugier und der Begeisterungsfähigkeit der Kinder, sowie von der freundlichen Athmosphäre im Lehrerkollegium war er angetan. "What a lovely place!", meinte er zum Abschied.

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